Was ist GHK-Cu?
GHK-Cu ist ein natürlich vorkommender Tripeptid-Kupferkomplex aus den drei Aminosäuren Glycin, Histidin und Lysin, der ein Kupfer(II)-Ion (Cu²⁺) koordiniert. Der Biochemiker Dr. Loren Pickart isolierte dieses Molekül 1973 erstmals aus humanem Blutplasma und legte damit den Grundstein für über fünf Jahrzehnte intensiver Forschung.
Im menschlichen Körper findet sich GHK-Cu in Blutplasma, Speichel und Urin. Mit zunehmendem Alter sinkt der Plasmaspiegel deutlich: von ca. 200 ng/ml mit 20 Jahren auf etwa 80 ng/ml mit 60 Jahren.
Wissenschaftlicher Hintergrund
GHK-Cu gehört zu den am besten erforschten Peptiden in der Regenerationsmedizin. Aktuelle Datenanalysen zeigen, dass GHK-Cu die Expression von mehr als 4.000 menschlichen Genen moduliert – darunter Gene für Kollagensynthese, Wundheilung, antioxidative Abwehr und Entzündungsregulation.
Wichtigste Wirkmechanismen (in vitro / in vivo, präklinisch)
- Kollagen & Elastin: Stimulation der Fibroblastenaktivität – Studien zeigen eine Verdopplung der Kollagenproduktion in Zellkulturen sowie eine Steigerung der Hautelastizität um bis zu 70 % nach 12 Wochen
- Wundheilung: Aktivierung von TGF-β-Signalwegen, Förderung von Angiogenese und Fibroblasten-Migration
- Genomische Reprogrammierung: GHK-Cu kann das Genexpressionsprofil gealterter Hautzellen auf Muster zurücksetzen, die typisch für jüngere Zellen sind
- Antioxidative Wirkung: Erhöhung von Glutathion- und Ascorbinsäure-Spiegeln; Hemmung von NF-κB
- Gewebeumbau: Aktivierung von Metalloproteinasen (MMPs) für Gewebereparatur und Kollagen-Remodeling
Spezifikation
| Sequenz | Gly-His-Lys · Cu²⁺ |
| Molekulargewicht | 340,38 g/mol |
| CAS-Nummer | 89030-95-5 |
| Reinheit | ≥ 98 % (HPLC-verifiziert) |
| Erscheinungsform | Lyophilisiertes Pulver |
| Lagerung | Kühl und trocken, lichtgeschützt; nach Rekonstitution bei 2–8 °C |



Bewertungen
Noch keine Bewertungen.